Projekt: Ferienhaus Beinwil am See, 1945
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich

Paul Artaria

1892–1959, Architekt und Innenarchitekt

 

Ab 1906 Lehre als Bauzeichner und Kurse an der Allgemeinen

Gewerbeschule, Selbststudium als Architekt, erste Erfahrungen

in Architekturbüros in Basel und Lausanne.

 

1913, nach der Rückkehr von Hans Bernoulli aus Berlin, tritt

er in dessen Büro ein und begegnet Projekten von in der

Schweiz noch ungewohnten Dimensionen, zum Beispiel des

Siedlungsbaus.

 

Selbständigkeit ab 1920, Wettbewerbe und Projekte der

Bebauungsplanung, des Wohnungsbaus, von Landhäusern,

Aufträge des Kunstkredits für plastische Arbeiten,

Bühnenbilder.

 

1925 Siedlung Habermatten in Riehen (mit Hans Schmidt)

 

1937 Projekt Schweizer Pavillon an der Weltausstellung Paris

 

1939 Teilnahme an einem Wettbewerbsprojekt für den Neubau

der Allgemeinen Gewerbeschule auf dem Areal Vogelsang.

 

Lehrtätigkeit an der Kunstgewerblichen Abteilung der Allgemeinen

Gewerbeschule: Abendkurse Perspektivzeichnen, Ausbildungskurse an der Schlosserfachschule.

 

Um 1947 Ausbildungsplan für die neu gebildete Fachklasse für Innenausbau nach den gewandelten Bedürfnissen der Zeit.

 

Paul Artaria gestaltet Zweckbauten ohne Dekoration, in

konsequenter Abstimmung von Raumprogramm und Materialien.

Frühere Projekte in Stahl- und Eisenbeton, später auch Konstruktionen in Holzbauweise. Auseinandersetzung mit der formalen Gestaltung von handwerklichen Erzeugnissen und Industrieprodukten.