Berufsmaturität

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Die Berufsmaturität, Ausrichtung Gestaltung und Kunst

Die Berufsmaturit√§t ¬ęGestaltung und Kunst¬Ľ erg√§nzt eine berufliche Grundbildung (Berufslehre) mit einer erweiterten Allgemeinbildung; Schwerpunkt ist der Erwerb und die Weiterentwicklung grundlegender gestalterischer F√§higkeiten und Fertigkeiten.

Die Berufsmaturit√§t schafft die Voraussetzungen f√ľr ein Studium an einer Fachhochschule und erleichtert den Besuch von Ausbildungslehrg√§ngen an h√∂heren Fachschulen sowie die Weiterbildung im Beruf selbst.

Aufnahmepr√ľfungen
Abschluss

 


Eignung und Zugangsvoraussetzungen

Eignung
Wesentlich sind r√§umliches Vorstellungsverm√∂gen und ein ausgepr√§gter Sinn f√ľr Proportionen, Farben, Zeichnung, Materialien und Schriftgestaltung. Neben dem Interesse an Gestaltung und kulturellen Str√∂mungen, der Freude an Kommunikation und Handwerk sind gute m√ľndliche und schriftliche Sprachkenntnisse von Vorteil. Ebenso ist Verst√§ndnis f√ľr die Arbeit mit dem Computer wichtig.

Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine Voraussetzungen f√ľr den Besuch der BMS sind ein g√ľltiger Lehrvertrag oder eine abgeschlossene Lehre (EFZ) sowie das Bestehen des Aufnahmeverfahrens. Detaillierte Informationen sind auf der Homepage der BMS (https://www.agsbs.ch/schule/abteilungen/bms/eintrittsbedingungen-2) zu finden.

     a)   Berufsmaturit√§t w√§hrend der Lehre (BM 1)

Pr√ľfungsfrei aufgenommen wird, wer am Ende der obligatorischen Schulzeit in Basel-Stadt die Bedingungen f√ľr den √úbertritt gem√§ss Schullaufbahnverordnung Basel-Stadt erf√ľllt.

Ausserkantonale Kandidatinnen und Kandidaten m√ľssen die entsprechenden Bedingungen f√ľr den √úbertritt in die BM 1 ihres jeweiligen Wohnkantons erf√ľllen.

F√ľr Kandidatinnen und Kandidaten, die ihre obligatorische Schulzeit der Sekundarstufe 1 bis Juni 2017 beendet haben, gelten die alten Bestimmungen zur Aufnahme in die Berufsmaturit√§t. Erkundigen Sie sich hierzu bitte beim Sekretariat BMS.

In Zweifelsf√§llen entscheidet √ľber eine pr√ľfungsfreie Aufnahme die Schulleitung.

Eintritt mit Aufnahmepr√ľfung

F√ľr Kandidatinnen und Kandidaten mit Schulort Basel-Stadt, welche die Bedingungen f√ľr eine pr√ľfungsfreie Aufnahme nicht erf√ľllen, findet f√ľr alle Ausrichtungen eine freiwillige schriftliche Aufnahmepr√ľfung in den F√§chern Deutsch und Mathematik statt. Diese wird durch das Erziehungsdepartement Basel-Stadt durchgef√ľhrt. (Link: https://www.edubs.ch/unterricht/beurteilung/freiwillige-aufnahmepruefung-sek-ii )

     b)   Berufsmaturit√§t nach der Lehre (BM 2)

Eine Berufsmaturit√§tsausbildung nach der Lehre kann absolvieren, wer eine mindestens dreij√§hrige Berufslehre abgeschlossen hat und √ľber ein eidgen√∂ssisches F√§higkeitszeugnis verf√ľgt.

Pr√ľfungsfrei aufgenommen wird, wer die Lehre "im Rang", d.h. mit einer Gesamtnote im F√§higkeitszeugnis von mindestens 5,3 abgeschlossen hat. Ebenfalls pr√ľfungsfrei aufgenommen werden Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Voraussetzungen f√ľr die Aufnahme in die BM1 erf√ľllen. Ausserkantonale Kandidatinnen und Kandidaten, die in ihrem Wohnsitzkanton die Zulassungsbedingungen erf√ľllen, werden ebenfalls pr√ľfungsfrei zu gelassen.

√úber eine pr√ľfungsfreie Aufnahme entscheidet in Zweifelsf√§llen die Schulleitung.

Wer nicht pr√ľfungsfrei eintreten kann, legt die Aufnahmepr√ľfung ab.

Eintritt mit Aufnahmepr√ľfung

F√ľr Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Bedingungen f√ľr eine pr√ľfungsfreie Aufnahme nicht erf√ľllen, findet f√ľr s√§mtliche Ausrichtungen eine schriftliche Aufnahmepr√ľfung in den F√§chern Deutsch und Mathematik statt.


Ausbildungsmodelle

BM 1 und BM 2
Die Berufsmaturität kann während der Lehre (BM 1) oder nach der Lehre (BM 2) erworben werden.

Berufsmaturität während der Berufslehre (BM 1)

Lernende mit drei- oder vierjähriger Lehrzeit treten in der Regel bei Lehrbeginn in die Berufsmaturitätsschule ein. Neben dem Berufskundeunterricht besuchen sie an mindestens einem Tag den Berufsmaturitätsunterricht; dieser ersetzt den in der Berufslehre integrierten allgemeinbildenden Unterricht.

Wer nach einer mindestens dreijährigen Berufslehre als Inhaber/in eines Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses die Berufsmaturität erwerben möchte, hat folgende zwei Möglichkeiten:

Vollzeitausbildung nach der Lehre (BM 2)

Dauer ein Jahr, Unterricht ganztags von Montag bis Freitag.

Berufsbegleitende Ausbildung nach der Lehre (BM 2)

Dauer zwei Jahre. Der Unterricht findet in der Regel an zwei Tagen statt.


Aufnahmepr√ľfungen

Aufnahmepr√ľfung allgemeinbildende F√§cher
Der Pr√ľfungsstoff entspricht dem Lernstoff am Ende der obligatorischen Schulzeit (Sekundarstufe I, erweitertes Niveau). Die Aufnahme erfolgt aufgrund einer schriftlichen Pr√ľfung in den F√§chern Deutsch und Mathematik.

Vorbereitungskurse f√ľr allgemeinbildende F√§cher
Die Berufsmaturit√§tsschule bietet regelm√§ssig Vorbereitungskurse f√ľr die Aufnahmepr√ľfung in den F√§chern Deutsch und Mathematik an. Informationen und Anmeldeformulare sind im Weiterbildungskursprogramm enthalten oder k√∂nnen auf dem Schulsekretariat der BMS/AGS bezogen werden. Ebenso kann eine Musteraufnahmepr√ľfung f√ľr √úbungszwecke auf der Homepage der AGS heruntergeladen werden.


Promotion

Am Ende jedes Semesters wird ein Zeugnis ausgestellt, in das eine Leistungsbeurteilung f√ľr jedes Fach eingetragen ist. Der Durchschnitt aller Fachnoten aus den besuchten Berufsmaturit√§tsf√§chern wird als Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet. Aufgrund des Zeugnisses entscheidet die Schule √ľber die Promotion.


Abschluss

Maturit√§tspr√ľfungen
Die Berufsmaturit√§tspr√ľfung erstreckt sich √ľber folgende F√§cher: Deutsch, Englisch, Franz√∂sisch und Mathematik. Zus√§tzlich in der Ausrichtung Gestaltung und Kunst gepr√ľfte F√§cher sind: ¬ęGestaltung, Kunst, Kultur¬Ľ sowie ¬ęInformation/Kommunikation¬Ľ. Die schriftlichen und m√ľndlichen Pr√ľfungen finden jeweils im Mai und Juni statt.

Berufsmaturitätsarbeit
Mindestens zwei F√§cher sind an der interdisziplin√§ren Projektarbeit (Berufsmaturit√§tsarbeit IDPA) beteiligt. Sie ist von den Lernenden umfassend zu dokumentieren. Die Projektarbeit muss einerseits einen konkreten Bezug zur Arbeitswelt aufweisen, darf aber andererseits eine allgemeine gesellschaftliche und kulturelle Perspektive nicht ausser Acht lassen. Die Berufsmaturit√§tsarbeit (IDPA) soll als wichtigstes Ziel die kombinierte und kreative Anwendung von Ressourcen im Hinblick auf den Aufbau von Kompetenzen erm√∂glichen, insbesondere die Analyse von Problemsituationen, Auswahl, Planung und Anwendung von L√∂sungsstrategien, die kritische √úberpr√ľfung von Prozessen und Resultaten sowie die ad√§quate Repr√§sentation der Resultate.


Bildungsmöglichkeiten nach der Berufsmaturität

Weiterf√ľhrende Schulen: Fachhochschulen
Eine Berufsmaturität berechtigt zum Eintritt ins Hauptstudium an einer Fachhochschule der Schweiz.
Websites der entsprechenden Fachhochschulen

Passerelle
Wer im Besitze einer eidgen√∂ssischen Berufsmaturit√§t ist, erh√§lt nach erfolgreicher Absolvierung einer Zusatzausbildung - der sog. ¬ęPasserelle¬Ľ - Zugang zu allen schweizerischen Universit√§ten inkl. ETH und kann ohne Einschr√§nkung jedes Fach studieren.
Passerelle

Schule f√ľr Gestaltung Basel
Vogelsangstrasse 15
4058 Basel

Leitung:
Anna-Lora Amrein
anna-lora.amreinbs.ch
Sekretariat:
Susan Gross
susan.grossbs.ch