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Armin Hofmann 100

Zum 100. Geburtstag von Armin Hofmann veranstalten die Schule für Gestaltung Basel und die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Kooperation eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen.


Veranstaltungsprogramm SfG Basel

Ausstellungen und Anlässe am ehemaligen Wirkungsort von Armin Hofmann
Schule für Gestaltung Basel, Vogelsangstrasse 15, 4058 Basel

Armin Hofmann – Die Plakate und die Siebdruckmappe  Maurerhalle
Armin Hofmann – Skulpturen und Reliefs Areal und Gebäude G
 

Öffnungszeiten:
20. Oktober bis 6. November 2020
Di – Fr: 14.00 – 19.00 Uhr, Sa: 10.00 – 16.00 Uhr

Führungen:
Samstag 24. und 31. Oktober, 14 Uhr
Mittwoch, 28. Oktober, 17 Uhr
Treffpunkt: Arp-Säule im Pausenhof
(Die Architekturführungen sind nicht rollstuhltauglich.)

zur Anmeldung

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ABSAGE     ABSAGE     ABSAGE 

Buch-Vernissage mit Podiumsdiskussion
„Armin Hofmann – Reduktion. Ethik. Didaktik.“

Maurerhalle, Fr 23. Oktober, 15.00 Uhr

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen wir leider die für diesen Freitag vorgesehene öffentliche Podiumsdiskussion mit anschliessender Buchvernissage (Armin Hofmann. Reduktion. Ethik. Didaktik.) absagen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Bitte beachten Sie, dass Corona-bedingt auf dem gesamten Schulareal eine Maskenpflicht gilt.

 

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Hofmann 100: Bewegende Vernissage

Unter strengen Corona-Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag, 19. Oktober, an der Schule für Gestaltung Basel (SfG) die offizielle Eröffnung der Ausstellung zum hundertsten Geburtstag des grossen Grafikers und pädagogischen Pioniers Armin Hofman stattgefunden.

Die Ausstellung steht im Rahmen eines Jubiläumsprogramms, das die Schule für Gestaltung Basel, SfG in Abstimmung mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und der Alliance Graphique Internationale (AGI) organisiert hat.
Viele Weggefährtinnen und Gefährten von Hofmann, einige natürlich ebenfalls hochbetagt, waren unter den Gästen – und der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer, der Hofmann und dessen Schaffen in einer Rede würdigte. «Für Basel war der Umstand, dass Hofmann 1947 aus Winterthur hierhergezogen ist, ein Glücksfall», so der Regierungsrat. Ursula Gysin, Direktorin der SfG, wies in ihrer Begrüssungsadresse darauf hin, dass Armin Hofmann und seine Frau leider nicht persönlich anwesend sein können, dafür war Hofmanns Sohn dabei. In ihrer Rede wies sie darauf hin, dass Hofmanns Konzepte und die gestalterische Ausbildung bis heute die Schule für Gestaltung SfG Basel präge, als «Denk-, Haltungs- und Lebensschule».
Einige Impressionen

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Armin Hofmann 100

Armin Hofmann (* 1920) gilt als einer der einflussreichsten Grafikdesigner der Schweiz. Mit seinem umfangreichen grafischen und pädagogischen Werk hat er zum internationalen Ruf des Schweizer Grafikdesigns und zu einem reflektierten Umgang mit visueller Kommunikation beigetragen. Von 1947 bis 1986 lehrte und leitete Hofmann an der Kunstgewerbeschule Basel und entwickelte gemeinsam mit dem Kollegium richtungsweisende Ausbildungsmodelle, die international rezipiert wurden und bis heute Wirkung entfalten.

Am 29. Juni feierte Armin Hofmann im Kreis seiner Familie seinen 100. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet die Schule für Gestaltung Basel in Kollaboration mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und der Alliance Graphique Internationale (AGI) mehrere Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich der Person und der Ära Hofmann aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Die Schule für Gestaltung Basel zeigt in der Maurerhalle, ihrem denkmalgeschützten Werk- und Ausstellungsraum, das beinahe vollständige Plakatschaffen von Armin Hofmann und seine selten gezeigte Siebdruckmappe Farbe. Innerhalb seines vielseitigen Gesamtwerkes sind die Plakate der grösste und wohl wichtigste Teil. Sie veranschaulichen eindrücklich seine wegweisende gestalterische Haltung und seine Wertung der visuellen Kommunikation als eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Tätigkeit, die die Wahrnehmung unserer Welt mitprägt. Die 90 Plakate wurden mit Unterstützung der öffentlichen Plakatsammlung der Schule für Gestaltung ausgewählt und zusammengestellt. Sie sind jeweils in ihren Originaldruckverfahren, wie Linolschnitt/Buchdruck und Lithographie, zu sehen.

Ergänzend zu seinem farblich eher reduzierten Plakatschaffen stehen die zwölf Siebdrucke mit Farbkompositionen, die Hofmann als Resumé seines Unterrichts in diesem Fach versteht. Die Drucke gehören zu Hofmanns Spätwerk und sind ein Beleg für sein Verständnis von Farbe als Sprache. Er hat sie eigenhändig über Jahre hinweg in der Siebdruck-Werkstatt der Schule für Gestaltung Basel angefertigt.

Das 1961 eröffnete Schulareal bildet mit seiner Anlage, den Gebäuden und der Aussenraumgestaltung ein herausragendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne. Armin Hofmann hat mit seinen räumlichen Arbeiten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Architekten Hermann und Hans Peter Baur entstanden Skulpturen und Wandreliefs für den zentralen Platz und das Gebäude G. In Führungen können auch die sonst nicht öffentlich zugänglichen Werke besichtigt werden.

Anlässlich des 100. Geburtstages seines Vaters hat Matthias Hofmann, seines Zeichens selbst Grafiker, das Buch „Armin Hofmann. Reduktion. Ethik. Didaktik.“ herausgegeben. Anhand vieler Originalquellen aus dem Armin-Hofmann-Archiv in Luzern wird das Leben und Werk des Grafikdesigners und Lehrers beleuchtet und neue Einblicke und Einsichten in seine gedankliche Welt und seine Haltung werden möglich. Das Buch wird im Rahmen eines Podiumsgesprächs vorgestellt und während der Ausstellung aufgelegt.

Auf dem Campus der Künste am Freilagerplatz widmet sich die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW schwerpunktmässig dem pädagogischen Wirken von Armin Hofmann und dessen internationaler Ausstrahlung. Gezeigt werden in der Ausstellung Arbeiten aus Hofmanns Kursen, die zu Grunde liegenden Theorien, ebenso kommen ehemaligen Schülerinnen und Schüler zu Wort.

Einen Perspektivenwechsel bietet die Ausstellung «Dorothea Hofmann – Zeichnungen». Die  Ehefrau, Partnerin und Mitstreitern von Armin Hofmann besuchte von 1950 bis 1954 die Fachklasse für Grafik in Basel, war Dozentin für Zeichnen und in lebenslanger enger Zusammenarbeit mit ihm an der Entwicklung von Lehrformaten, Publikationen und Ausstellungen beteiligt.

Neben einem Alumni-Treffen bietet ein öffentliches Symposium Gelegenheit, die Ära Hofmann mit ihrem historischen und kulturellen Kontext zu verknüpfen, sowie ihre Ausstrahlung bis in die Gegenwart zu diskutieren.

Veranstaltungen HGK

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Abgebildete Plakate von Armin Hofmann aus der Plakatsammlung der SfG Basel:

«Kunsthalle Basel – Fernand Léger – Alexander Calder», Buchdruck/Linolschnitt, 127 × 90 cm, 1957
«Kunsthalle Basel – Sammlung Cavellini», Buchdruck/Linolschnitt, 127 × 90 cm, 1958

«Appel – Mathieu – Moreni – Riopelle», Buchdruck/Linolschnitt, 127 × 90 cm, 1959
«Rothko – Chillida», Buchdruck/Linolschnitt, 127 × 90 cm, 1962

«Giuseppe Verdi – Requiem», Offsetdruck, 128 × 90 cm, 1982
«Ausstellung – Eidgenössisches Stipendium für angewandte Kunst», Offsetdruck, 128 × 90 cm, 1986

Weitere Publikationen:
Freie Gliederungsformen mit dem Buchstaben «i» auf dem Hintergrund eines fiktiven Rasters
(Übungsbeispiel aus dem Unterricht)
Betonbilder im Vogelsangschulhaus, 1961
Signet und Poststempel für die Schweizerische Landesausstellung «1964»

 

 

 

 

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