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Die ZeichenschuleDie Aufklärung im 18. Jahrhundert hat Basel die Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige gebracht. Die GGG ist eine private, sozial und kulturell tätige Institution im Dienst des Gemeinwesens und kümmert sich besonders um die Bildung der Bevölkerung. Schon in ihren ersten Jahren richtet sie eine Näh- und Flickschule für Mädchen ein und unterstützt einzelne Schüler der Zeichenschule für junge Handwerker, die seit 1782 im Klingental besteht.
1796 gründet die GGG mit Unterstützung der Zünfte und des Staates selbst eine Zeichenschule im Markgräfler Hof, Hebelstrasse 4, die Schule erteilt Unterricht in Zeichnen und Geometrie.
Allgemeines Ziel ist die Förderung der eigenen Beobachtung und des technischen Verständnisses über die tägliche Arbeit hinaus, durch Zeichnen. Dazu kommen bald die Geschmacks- bildung bei den jungen Handwerkern und das Entwickeln der darstellerischen Fähigkeiten: »Durch die Aufklärung des Geistes allein lassen sich die Mängel im Leben des Einzelnen und der Gesellschaft nicht beseitigen«. 1814 beteiligt sich auch die Basler Künstlergesellschaft an der Leitung der Zeichenschule.
In der Anfangszeit findet der Unterricht während zwei Wochentagen statt. Die Schule zählt bei ihrer Gründung einen Lehrer und eine Klasse mit zwölf Schülern, zwölf Jahre später eine zweite Klasse, nochmal sechs Jahre später eine dritte.
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