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Armin Hofmann*1920, Grafiker
1937-43 Kunstgewerbeschule Zürich, Lehre als Lithograf
Ab 1943 Lithograf bei Frobenius Basel, Grafiker im Atelier Fritz Bühler.
1947 Leiter der Fachklasse für Grafik an der AGS Basel, 1968 Gründer und erster Leiter der Weiterbildungsklasse für Grafik. Gastprofessuren an den Philadelphia Colleges of Art (1956), dem National Institute of Design in Ahmedabed, Indien (1965), an der Yale University, New Haven, Connecticut (erstmals 1966, danach regelmässig). Ehrendoktor der freien Künste der Philadelphia Colleges of Art, Kulturpreis der Stadt Basel.
Armin Hofmann betritt die Szene zu Beginn eines »visuellen Zeitalters«, in dem Foto- und Farbdrucktechnik gerade entscheidende Entwicklungsschritte gemacht haben, und in dem auch die ersten grossen Ateliers der Werbegrafik entstanden sind. Er erkennt, dass Grafik auch die städtische Umwelt mitprägt, und damit die Verantwortlichkeit der Gestalter nicht nur ihren Auftraggebern gegenüber, sondern auch der Öffentlichkeit.
Dem geschäftsmässigen Spekulieren auf verwertbare Resultate stellt er subtiles und weit gehendes Untersuchen, Varieren, Kombinieren der Bildwerte gegenüber, das oft zu einzigartigen und präzisen Bildaussagen führt, weit über die Trivialität der üblichen Werbesprache hinaus. Seine Formulierung einer Ethik der Kommunikation leitet mehr als eine Generation von Gestaltern in aller Welt.
Neben seiner Tätigkeit als Grafiker und Lehrer gestaltet Hofmann auch Malereien, Reliefs, Plastiken an Bauten, zum Beispiel 1961 am Neubau der Allgemeinen Gewerbeschule Basel.
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