Die Schule für Gestaltung
entwickelt sich weiter
Seit 2002 wird ein neuer zweijähriger, zeitgemäßer Bildungsgang zur Textildesignerin SfG, zum Textildesigner SfG angeboten; er wird als Pilotprojekt geführt. Die Schule für Gestaltung Basel bietet für Interessentinnen und Interessenten ohne Matura oder Berufsmaturität als einzige Schule in der Schweiz ein Bildungsangebot für Textildesign an.
2003 wird die Schule für Gestaltung aus der Allgemeinen Gewerbeschule herausgelöst und eine selbstständige Dienststelle mit eigener Verwaltung. Die Berufsmaturitätsschule bleibt in der AGS, die Interessen der SfG werden durch eine delegierte Person wahrgenommen. Die Schule für Gestaltung gewinnt ein Stück Unabhängigkeit und Flexibilität.
Bald zeichnet sich ab, dass keine eidgenössische Bildungs-
verordnung für den Ausbildungsgang „Gestalter“ erlassen wird,
da das Berufsprofil zu nahe an demjenigen des Grafikers liegt.
Dafür werden ab 2010 neue gesetzliche Grundlagen für die Ausbildung zum/zur Grafiker/in gelten. In Basel wird rechtzeitig
die Ausbildungsdauer von 3 auf 4 Jahre verlängert, um auf die kommenden Veränderungen vorbereitet zu sein.
Das Vorbildungsangebot wird ausgebaut. Im Herbst 2002
entsteht der „Vorkursplus“ als Vertiefungsjahr nach dem Vorkurs,
im Frühjahr 2003 wird der „Teilzeitvorkurs“ als zweijährige berufs-
begleitende Alternative zum bestehenden Vorkurs eingeführt.
Ab 2006 wird die Weiterbildung Typografie im ersten Jahr berufsbegleitend geführt und neu benannt: Typografie + Grafik.
Die Teilnehmer werden in der von ihnen gewählten Fachrichtung
auf die eidgenössischen Berufsprüfungen zum/zur Typographischen Gestalter/in oder zum/zur eidg. dipl. Graphik-Designer/in vorbereitet. Die Kombination von Marktkompetenz (Marketing, Betriebswirtschaft, Kommunikation) und solidem Handwerk
führt zu einer grösseren Nachfrage.
2002 wird im Berufsbildungsgesetz verankert, dass
auch Berufsschulen ihre Qualitätsentwicklung sicherstellen.
Im Januar 2004 setzt das Kollegium der Schule für Gestaltung
mit der Formulierung der Leitsätze den Grundstein für das Qualitätsleitbild.
Im Jahr 2005 werden im Kantonalen Rahmenkonzept Qualitätsmanagement an den Schulen des Kantons Basel-Stadt Leitplanken für die Anwendung der Begriffe Qualitätssicherung, Qualitätsförderung und Qualitätsmanagement im Bildungsbereich definiert. An der Schule für Gestaltung werden unterschiedliche Werkzeuge zur Qualitätssicherung erprobt und verfeinert.