|
|
Die Schule für Gestaltung1980 erhält die Kunstgewerbliche Abteilung ihren heutigen Namen Schule für Gestaltung. 1984 schenkt die Firma Apple Computers der SfG ihren ersten Mac. 1985 wird eine Klasse für Audiovisuelle Gestaltung gegründet, zwei Jahre später die Klasse für Originaldruckgrafik.
Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement anerkennt 1986 die Klasse Visuelle Kommunikation (aus der Weiterbildung Grafik hervorgegangen), die Klasse für Innenarchitektur, Bau- und Produktgestaltung (früher FFI) als HFG, neun Jahre später auch die Modeklasse.
Die bewährten Berufsausbildungen in Textil- und Grafikfachklasse werden neben den Studiengängen der Höheren Fachschule vorerst weitergeführt. Ruth Etter und Andre Aebi entwerfen für die Textilfachklasse ein neues Konzept für die Ausbildung auf der Stufe Höhere Schule für Gestaltung HfG. Dieses Konzept wird ab 1995 eingeführt und entsprechend den Anforderungen auf vier Jahre verlängert, analog der Ausbildungen in Zürich und Luzern.
1996 schliesst die Regierung von Basel-Stadt das Gewerbemuseum aus Spargründen.
Unterdessen ist als künftiger Sitz aller HFG-Studiengänge die Fachhochschule beider Basel (FHBB) eingerichtet worden. Anfangs 2000 gehen die Kunstklassen (Malklasse, Bildhauerklasse und Audiovisuelle Gestaltung), ebenso die Zeichenlehrerklasse und die drei HFG-Studiengänge an die FHBB über. Per Juni 2002 werden die Textilfachklassen in Basel und zu einem späteren Zeitpunkt in Zürich geschlossen. Die Ausbildung auf Fachhochschulstufe wird in der Schweiz nur noch in Luzern angeboten.
Der SfG bleiben auf Stufe der Berufsausbildung nur noch die Lehrlingsklassen, schulische Wege zu gestalterischen Berufen führen ab jetzt exklusiv durch die Fachhochschule.
Die Lehrerinnen und Lehrer der SfG sind es gewohnt, auf Veränderungen mit Massnahmen eigener Regie zu antworten. Schon 1985 haben sie auf einen gesteigerten Andrang zu den Vorbildungskursen mit der Einrichtung von «Basis- Erweiterungsklassen» reagiert. Dazu sind ehemals einzeln ausgeschriebene Tageskurse zu einem einjährigen Programm im Anschluss nach dem Vorkurs zusammengefasst worden, mit auswählbaren Schwerpunkten Fläche, Raum und Bewegung.
Auf 1999 werden diese Basis-Erweiterungsklassen mit Beständen der stillgelegten Ausbildungsklassen zusammengefasst und zu einem neuen, dreijährigen Ausbildungsgang »Gestalter« ausgebaut. Diese Fachklasse, zunächst ebenfalls mit den Spezialisierungen 2d, 3d oder 4d, führt zu einem eidgenössischen Fähigkeitsausweis mit Berufsmaturität. |







